Rücktritt als ARGE-Vorsitzender

Leider hat sich gezeigt, dass die Gestaltung einer Arbeitsgemeinschaft für Grötzingen nicht so möglich ist, wie ich sie mir persönlich vorstelle und sie für sinnvoll erachten würde. Grund dafür sind nicht nur mein sehr enger Zeitplan, der mir nicht den Raum gibt, die Vereine zu motivieren und zu begleiten, wie es für ein mehr an Gemeinsamkeit nötig wäre. Auch das Interesse an einer Kooperation ist leider nicht so ausgeprägt, wie sie für diesen Konstrukt aus meiner Sicht nötig wäre. Auch seitens der Künstler und Kulturschaffenden wird leider der Eindruck erweckt, dass die ARGE als ein reiner Dienstleister gesehen wird, der zuzuarbeiten hat, während ansonsten jeder sein eigenes Ding macht, so lange es ihm möglich ist. In einer von verschiedenen eigenen Interessen geprägten Umfeld auch privatwirtschaftlicher Anbieter, die gerne etwas vom ‚Kulturkuchen‘, teilweise mit Profilabsicht, abhaben wollen, ist ein Entwickeln eines Ganzheitlichen Konzeptes für den Ort schwierig bis nicht machbar.

Daher verbleibt mir lediglich, meinen Nachfolgern in dieser Funktion gutes Gelingen und vielleicht etwas mehr offene Türen zu wünschen, als ich sie selber vorfand. Mit meinem Rücktritt mache ich auch ausdrücklich den Weg zu einem Zeitpunkt frei, an dem für die Bewältigung anstehender Projekte und absehbarer Entwicklungen genug Zeit verbleibt.